Project Description

HILFE IM SOZIALEN BRENNPUNKT

Salvatorianische Sozialarbeit spendet Hoffnung: Das Wohnviertel Boscopura in der Stadt Negombo entstand nach den Verwüstungen des Tsunami im Jahr 2004, als eine große Zahl von Obdachlosen  auf dem Gelände einer ehemaligen Mülldeponie untergebracht wurde. Inzwischen beherbergt Boscopura knapp 3.000 Menschen: Fischerfamilien, Taxi- und Tuk-Tuk-Fahrer, Fabrikarbeiterinnen, aber auch viele Arbeitslose. Drogen- und Alkoholmissbrauch sind weit verbreitet, das Bildungsniveau ist niedrig. Die Kinder sind häufig stigmatisiert und viele von ihnen brechen die Schule frühzeitig ab.

SOZIALARBEIT: SEELSORGE, BILDUNG, BERATUNG

Seit dem Jahr 2015 sind die Salvatorianerinnen vor Ort tätig. Sie leben mitten unter den Menschen, haben einen Kindergarten eingerichtet sowie ein umfangreiches Betreuungs- und Nachhilfeprogramm für Kinder und Jugendliche. Sie kümmern sich intensiv um die Familien, bieten Beratung an, machen Hausbesuche, stellen Kontakte zu möglichen Arbeitgebern her und helfen bei bürokratischen Angelegenheiten.

CORONA: NOTHILFE MIT LEBENSMITTELN

Derzeit, während der Corona-Pandemie, ist die Lage besonders dramatisch. Abstand halten ist praktisch unmöglich. Auch sind die meisten Menschen, die Arbeit haben, darauf angewiesen, jeden Tag hinauszugehen, um Geld zu verdienen. Doch selbst wenn dies nach einem langen Lockdown mittlerweile wieder erlaubt ist, so fehlt es noch immer an Menschen, welche z.B. die Dienste der Tuk-Tuk-Fahrer in Anspruch nehmen würden. Die Salvatorianerinnen haben die Ausgabe von Lebensmittelpaketen organisiert.

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Stichwort: Boscopura

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