Versöhnen, ermutigen und entwickeln

„Niemand ist frei.“ So drastisch beschreibt Sr. Dulcie Fernando die Situation in ihrem Heimatland. Die 64-jährige Ordensfrau leitet die Provinz Sri Lanka der Salvatorianerinnen. Ein halbes Jahr nach den schrecklichen Terroranschlägen vom Ostersonntag sind die Folgen für das Land und seine Menschen deutlich sichtbar: Tiefsitzendes Misstrauen prägt vielerorts das Zusammenleben. Die Bewegungs- und Handlungsfreiheit ist massiv eingeschränkt, die Wirtschaft stark eingebrochen. Die Menschen wissen nicht, wie es weitergehen soll. Viele wollen auswandern.

Die Salvatorianerinnen fangen die verzweifelten Menschen auf. Seit 65 Jahren sind sie in Sri Lanka, im Einsatz für die vielen, die vom Wirtschaftsboom der vergangenen Jahre wenig abbekamen und nach wie vor arm sind. Bereits bestehende Hilfe weiten sie nun aus: Kinder aus den ärmsten Familien können zur Schule gehen. Frauen lernen, wie sie sich in Kooperativen zusammenschließen und ein eigenes Einkommen erzielen können. Notleidende Familien werden seelsorgerisch begleitet. Dazu kommen neue Aufgaben, die teils der aktuellen Situation und der gesellschaftlichen Entwicklung geschuldet sind: Hilfsbedürftige werden mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgt. Friedens- und Versöhnungsarbeit sind dringender denn je. Die wirtschaftlichen Probleme treiben erneut viele in die Migration, in der Hoffnung auf Arbeit und Einkommen. Alte Menschen bleiben immer häufiger allein und unversorgt zurück.

Gleichzeitig müssen sich unsere Schwestern auch ihren eigenen Sorgen und Ängsten stellen. Auch sie sind jetzt wachsamer und beobachten die Reaktionen und Verhaltensweisen der Menschen, mit denen sie häufig in multikulturellen, multiethnischen und multireligiösen Stadtvierteln zusammenleben und -arbeiten, teilweise in direkter Nachbarschaft zu den Anschlagsorten. Ihr Glaube weist ihnen dabei den Weg. „Die Werke Gottes gedeihen nur im Schatten des Kreuzes“, lautete die Überzeugung unseres Ordensgründers P. Franziskus Maria vom Kreuze Jordan.

Die Schilderungen von Sr. Dulcie haben uns sehr betroffen gemacht. Während der letzten Monate haben wir bereits erste finanzielle Unterstützung leisten können. Nun soll es weitergehen. Bitte helfen Sie mit! Herzlichen Dank!

So helfen Sie den Menschen in Sri Lanka:

 

28 Euro

… helfen, eine Familie mit einem Lebensmittelpaket zu versorgen.

75 Euro

… für einen Mikrokredit ermutigen eine Frau, in der Heimat zu bleiben.

150 Euro

… tragen dazu bei, ein Versöhungstreffen durchzuführen, mit gemeinsamen Essen und Begleitung durch Psychologen und weitere Fachleute.

Herzlichen Dank!

Spendenkonto:

Salvatorianerinnen weltweit
Kreissparkasse Köln
IBAN: DE29 3705 0299 0152 0033 53
SWIFT-BIC: COKSDE33XXX

Stichwort: Versöhnung und Entwicklung

Oder direkt über unsere Website: