Hilfe für junge Mütter

In den Slums der kolumbianischen Großstadt Quibdó wächst kaum ein Kind mit beiden Elternteilen auf. 50 Jahre Bürgerkrieg (1966 – 2016) haben Tod und Verzweiflung gebracht. Dazu kommt: Die Region ist sehr arm. Nirgendwo sonst in Kolumbien leben so viele Menschen, deren Mindestversorgung durch den Staat (Strom, sauberes Wasser, Krankenhäuser, Schulen, …) nicht abgedeckt ist. In einer solchen Umgebung sind die Mädchen besonders schutzlos: Sie werden ausgenutzt oder gar missbraucht, viele werden früh und meist ungewollt schwanger. So auch Luz Yiseth Orjuela. Ohne Schulabschluss und familiäre Unterstützung stand die junge Mutter vor fünf Jahren vor der fast unmöglichen Aufgabe, sich und ihre neugeborene Tochter gut zu versorgen.

In dieser Situation traf sie auf die Salvatorianerinnen und das Projekt „Wurzeln und Flügel“, das sich an junge Mütter und ihre Kinder richtet. Luz lernte dort das Schneidern und knüpfte mit Hilfe unserer Schwestern erste Kontakte zu Kunden. Der Anfang war sehr schwer, denn Luz zweifelte stark an sich und auch an denjenigen, die ihr helfen wollten. Doch mittlerweile kann sie von ihrer Arbeit leben, wenn auch sehr bescheiden. Sie besucht sogar die Abendschule. Ihr Freund und Vater ihres zweiten Kindes unterstützt sie. Luz hat nun erstmals eine Zukunftsperspektive.

Mut schöpfen und Eigenverantwortung lernen

Die Herausforderungen, vor denen unsere kolumbianischen Schwestern stehen, sind vielfältig: Viele junge Frauen sind traumatisiert und stark verunsichert. Bisher kannten sie vor allem eine von Männern dominierte Welt und können sich kaum vorstellen, selbstständig für sich und ihre Kinder zu sorgen. Angebotene Hilfe schlagen sie insbesondere zu Beginn häufig aus. Mit viel Liebe, Souveränität und Professionalität schaffen es unsere Schwestern und ihr Team, den Frauen Mut zu machen und sie auf einen guten Weg zu geleiten.

Solidarität fördern

Die jungen Mütter und ihre Kinder werden medizinisch versorgt und psychologisch betreut. Es gibt regelmäßige Mahlzeiten und die Frauen erfahren, wie sie sich und ihre kleine Familie kostengünstig und gesund ernähren können. Außerdem erhalten sie Unterstützung bei der Schul- und Berufsausbildung und lernen, wie sie eigene Handarbeiten erfolgreich vermarkten und verkaufen können. Mit dem eingenommenen Geld sollen die Frauen wiederum andere Frauen unterstützen. So fördern unsere Schwestern die Solidarität und die gegenseitige Ermutigung.

So können Sie helfen:

38 Euro
… reichen, damit sich eine Mutter und ihr Kind einen Monat lang ausreichend und gesund ernähren können.
129 Euro
… kosten die Materialien für die Handarbeitsausbildung einer jungen Frau.
284 Euro
… helfen, dass Mütter und Kinder psychologisch betreut werden und ein selbstbestimmtes Leben führen können, solidarisch mit anderen.

Herzlichen Dank!

Spendenkonto:

Salvatorianerinnen weltweit
Kreissparkasse Köln
IBAN: DE29 3705 0299 0152 0033 53
SWIFT-BIC: COKSDE33XXX

Stichwort: Mutter-Kind-Hilfe

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