Zukunft für Kongos Kinder

Anfang September hat die Schule wieder begonnen … jedenfalls für die Kinder, deren Eltern Geld haben. Die anderen gehen gar nicht oder nur unregelmäßig in den Unterricht. Diese traurige Erfahrung machen die meisten Jungen und Mädchen in der Demokratischen Republik Kongo. Dabei ist ihr Wissensdurst ganz besonders groß: die außergewöhnlich brutale Kolonialzeit, anschließend jahrzehntelange Diktatur und Bürgerkriege – kaum ein anderes Land leidet so sehr wie der Kongo und fast nirgendwo ist das Bildungsniveau so niedrig. Doch zumindest
vor den Menschen in den Städten lassen sich diese Tatsachen nicht mehr verheimlichen – und sie wollen aufholen. Vorsichtig beginnen sie, sich selbst zu helfen, wo der Staat es nicht kann. Ermutigung und Unterstützung erfahren sie dabei insbesondere von kirchlichen Einrichtungen.

In der Großstadt Kolwezi, im Süden des Landes, stillen die Salvatorianerinnen den unbändigen Hunger nach Bildung. Seit 15 Jahren betreiben sie dort die Salvatorschule, mit Kindergarten, Grund- und Oberschule. 1.400 Mädchen und Jungen zwischen 4 und 18 Jahren lernen hier.

Eine Schule für die Ärmsten

Rund die Hälfte von ihnen kommt aus den ärmsten Familien der Stadt. An kaum einer anderen Schule würden sie aufgenommen. Jeden Morgen beginnt der Schultag mit einem gemeinsamen Gebet auf dem Schulhof. Anschließend gehen die Kinder in den Unterricht. Jedes von ihnen hat dabei ein Schreibheft und einen Stift vor sich liegen. Für uns in Europa klingt das selbstverständlich, im Kongo sind eigene Unterrichtsmaterialien ein ganz besonders wertvoller Besitz. Voller Stolz schreiben die Kinder von der Tafel ab.

Viele Eltern können nur symbolische Beiträge leisten

Die Salvatorschule erhält – wie die meisten anderen Schulen im Land auch – nur geringe Unterstützung vom Staat. Daher müssen wir Schulgebühren erheben. Doch die meisten Eltern können sich nur symbolisch an den Kosten für Lehrer, Schuluniform und Unterrichtsmaterialien beteiligen. Was fehlt, müssen unsere Schwestern anderweitig aufbringen.

Ihre Spende für Kongos Kinder

34,- Euro

sorgen dafür, dass ein Kind einen Monat lang den Unterricht besuchen kann.

80,- Euro

helfen, dass neue Bücher und Regale für die Schulbibliothek angeschafft werden können.

150,- Euro

tragen dazu bei, ein Labor für den Biochemie-Unterricht auszustatten.

Herzlichen Dank!

Spendenkonto:

Salvatorianerinnen weltweit
Kreissparkasse Köln
IBAN: DE29 3705 0299 0152 0033 53
SWIFT-BIC: COKSDE33XXX

Stichwort: Schule Kongo

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